First Graphite – Neue Erkundungstechnologie zeigt weitere ultrahochgradige Graphitvererzung auf

Fertiggestellter Förderturm am Schacht H; Foto: First Graphite

Fertiggestellter Förderturm am Schacht H; Foto: First Graphite

Einer der Vorteile von Graphit ist, dass es ausgezeichnet Strom leitet. Unter anderem das macht das Material einerseits bei Endkunden gefragt, andererseits aber erlaubt es genaue Untersuchungen von Graphitvorkommen. Und genau das macht sich die australische First Graphite (WKN A2ABZ7 / ASX FGR) auf ihren Projekten in Sri Lanka erfolgreich zunutze, wo man derzeit die Produktion ultrareinen Ganggraphits vorbereitet.

Denn eine vom Unternehmen vorgenommene DHTEM-Untersuchung (Elektromagnetik) bestätigte nicht nur den Umfang der durch die geologische Protokollierung aufgezeigten Graphitvererzung, sondern identifizierte zudem eine potenzielle zusätzliche Graphitvererzung, die First Graphite mit seinen Bohrungen noch nicht angetroffen hat sowie mehrere Anomalien in der Nähe von Schacht H auf dem Aluketiya-Projekt, die auf potenzielle weitere Graphitvererzung hindeuten.

Die DHTEM-Untersuchung zeigte also auf, dass aufgrund der Menge an Anomalien außerhalb der Bohrlöcher voraussichtlich mehr Graphit vorhanden ist, als die anfänglichen Bohrungen First Graphites identifiziert haben. Das Unternehmen wird dies nun schrittweise durch Bestimmungsbohrungen (Infill-Bohrungen) bestätigen und die Minenentwicklungspläne nach Bedarf anpassen, um effektiv Abbaubereiche für einen langfristigen Abbau einzurichten. Das könnte zwar bedeuten, dass sich der Produktionsbeginn verschiebt, doch erhofft sich First Graphite, so längerfristig höhere Produktionsraten aus jedem Schacht erzielen zu können!

Die Anomalien außerhalb der Bohrungen ALK11 und ALK28 bei Schacht H zeigen dem Unternehmen zufolge zudem, dass eine weitere potenzielle Vererzung in dessen Nähe auftritt und First Graphite hat deshalb arrangiert, dass das Kernbohrgerät während des nächsten Monats länger in Betrieb sein wird, um die entsprechenden Information so schnell wie möglich an das Bergbautechnikteam zu übermitteln.

Hinzu kommt, dass First Graphite nun von der Umweltbehörde Sri Lankas die endgültige Sprenggenehmigung erhielt – nach einer kleinen Verzögerung – und damit jetzt die volle Autonomie über die Sprengaktivitäten hat. Deshalb geht man unter anderem von einer „drastischen Produktivitätssteigerung“ aus.

Die Instandsetzung der Schächte auf den Projekten Aluketiya und Pandeniya macht ebenfalls Fortschritte, doch stieß das Unternehmen auf einige älter Stollen, die vorher nicht bekannt waren, was die Arbeiten verlangsamte. Dies und die Informationen aus der DHTEM-Untersuchung führten zu einer Änderung des Minenplans, da man unter anderem nun auch auf die etwas tiefergelegenen (ca. 15 Meter) Strukturen, die durch die elektromagnetische Erkundung entdeckt wurde, Zugriff erhalten will.

Die geänderten Minenpläne sollten First Graphite eine längerfristige, nachhaltige Produktion ermöglichen und den Abbau der ultrahochgradigen (99,27 % Gesamtgraphitkohle) Gangabschnitte maximieren, die mit der Bohrung ALK18 durchteuft wurden. Nach Ansicht des Unternehmens wäre es geradezu unklug und kurzsichtig gewesen, die bisherigen Pläne angesichts der neuen Informationen nicht zu ändern.

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