Aurvista Gold erstellt endgültige Ziele für Winterbohrprogramm

Goldbarren; Foto: Aureus Mining

Goldbarren; Foto: Aureus Mining

Die kanadische Aurvista Gold (WKN A1JL1Z / TSX-V: AVA) arbeitet an der Erkundung des Goldprojekts Douay. Nach einem „signifikanten Durchbruch“ bei der Vorhersage von Gold- und Massivsulfidvorkommen auf dem Projekt, will man die gewonnenen Erkenntnisse schon bald in der Praxis testen.

Denn die erste Phase der Explorationsarbeiten, bei der es darum geht, die chemische Beschaffenheit der bekannten Goldmineralisierung und die Alterationsmineralogie zu bestimmen und zu den geologischen und geophysikalischen Signaturen in Beziehung zu setzen, sollte bald abgeschlossen sein. Und dann will Aurvista diese Informationen nutzen, um neue Goldvererzung vorherzusagen.

Die so gewonnenen, endgültigen Ziele will das Unternehmen dann schon Mitte November mit Bohrungen testen, die sich zunächst über eine Gesamtlänge von 4.000 Metern erstrecken werden. Dann wird sich also zeigen, ob Aurvista mit seinen Annahmen zur Geologie von Douay tatsächlich richtigliegt!

Die abgeschlossenen und noch laufenden Arbeiten umfassen:

– Die erneute Vermessung von 228 historischen Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von 74.580 Metern aus 27 der 28 geplanten Sektionen wurde abgeschlossen. Diese Sektionen enthielten nicht mineralisierte Teilabschnitte und 10 bekannte Goldzonen. Weitere 105 Bohrlöcher (23.830 Meter) müssen noch vermessen werden. Bis zum Ende des Phase-I-Programms sollten insgesamt 333 Bohrungen auf 98.410 Metern vermessen werden. Das Unternehmen wird sich auch auf Bohrkerne aus den vorherigen Bohrkampagnen, die Aurvista zwischen 2011 und 2015 durchgeführt hat (42.955 Meter in 127 Bohrlöchern), stützen.

– Die Bohrkerne aus den vorherigen Bohrkampagnen werden einer geochemischen Analyse mithilfe eines portablen XRF-Geräts unterzogen. Bislang wurden mehr als 19.000 Messungen vorgenommen. An den restlichen Bohrkernen dürften weitere 7.000 Messungen erfolgen.

– Zur Analyse des Gold-, Kupfer- und Zinkgehalts sowie zur Bestimmung des Oxidanteils (bis hin auch Spurengehalte) und der Seltenerdelement- und Spurenelementkonzentrationen wurden als Kontrolle für die XRF-Messungen insgesamt 704 individuelle Bohrkernproben entnommen;

– Zur Messung der magnetischen Suszeptibilität und der Konduktivität der Gesteine wurden im Rahmen der Feldüberprüfung der EM-INPUTTM- und TDEM-Leiter (Flugmessung) mehr als 117.000 Werte erfasst; und

– Aus den erneut vermessenen Proben der mineralisierten, jedoch nicht analysierten historischen Bohrkerne wurden mehr als 2.300 Proben entnommen und gemeinsam mit den 704 individuellen Bohrkernproben zur Analyse der Gold-, Kupfer- und Zinkgehalte an ALS Group Laboratory in Val-d’Or (Quebec) überstellt.

Wie Herr Jean Lafleur, President und CEO zudem erklärte glaubt man im Unternehmen, dass man die bekannten Goldzonen spezifischen Scherzonen zuordnen können wird und so das Potenzial besteht, das Auftreten weiterer Goldvererzung vorherzusagen. Noch entscheidender – in Hinsicht auf das Gesamtpotenzial von Douay – sind nach Ansicht von Herrn Lafleur die zwei unterschiedlichen, sich aber überlappenden Metallsignaturen auf dem Projekt. Dabei handelt es sich um einen primären vulkanogenen Massivsulfidkörper (VMS) mit Kupfer-Zink-Affinitäten, der von einem sekundären, in Scherzonen gelagerten Goldsystem durchschnitten wird. Dieser Interpretation zufolge weise Douay große Ähnlichkeit mit dem Doyon-Bousquet-Laronde Camp auf, das rund 100 Kilometer süd-südwestlich von Douay entlang der Deformationszone Cadillac Larder Lake liegt, so Herr Lafleur.

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