Nettogewinn von 8 bis 10 Mio. Euro erwartet: Deutsche Rohstoff AG – Das Beste kommt zum Schluss

Ölbohrung; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Ölbohrung; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Wie nicht anders zu erwarten hat die Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) bzw. der Deutsche Rohstoff-Konzern in den ersten sechs Monaten 2016 einen Konzernfehlbetrag verbucht. Denn in diesem Zeitraum fielen lediglich erste Umsätze aus der Öl- und Gasproduktion der US-Tochter Elster Oil & Gas (EOG) an, die seit September vergangenen Jahres aus fünf Horizontalbohrungen fördert. Zum Jahresende hin erwartet die Deutsche Rohstoff aber eine wesentliche Ertragssteigerung und geht für das Gesamtjahr 2016 von einem Nettogewinn in Höhe von 8 bis 10 Mio. Euro aus!

Denn zum einen produziert EOG seit Ende Juli aus sechs weiteren Bohrungen und zum anderen wird auch die zweite US-Tochter der Deutsche Rohstoff, Cub Creek Energy (CCE), noch vor Jahresende in Produktion gehen.

Die neuen Bohrungen von EOG hatten den Heidelbergern zufolge im ersten Produktionsmonat 2.700 Barrel Öläquivalent (BoE) erbracht, von denen rund 1.350 BoE auf Elster entfallen. Zwar läuft bei CCE derzeit die Produktion noch nicht, das Unternehmen wird aber noch im Oktober und November aus mindestens 19 (!) Horizontalbohrungen die Produktion aufnehmen – und CCE hält daran durchschnittlich einen Anteil von knapp 90%.

Hinzu kommt, dass Cub Creek vor Kurzem die Genehmigung für zwei zusätzliche Bohrungen vom Bohrplatz Markham erhielt, auf dem ohnehin schon zehn Bohrungen niedergebracht werden. Wie es aussieht, werden diesen Bohrungen direkt im Anschluss – also noch im Oktober – in Angriff genommen. Das hat zwar zufolge, dass der Produktionsbeginn sich voraussichtlich auf die erste Dezemberhälfte verschiebt, ist aber mittelfristig natürlich positiv zu sehen und zudem in der Ergebnisprognose bereits berücksichtigt.

Darüber hinaus wird das Konzernergebnis durch eine für die nächsten Wochen erwartete Steuererstattung an die Deutsche Rohstoff USA in Höhe von 3,9 Mio. USD für das Jahr 2015 ebenfalls positiv beeinflusst. Angesichts des 2016 deutlich gestiegenen Investitionsvolumens wird zudem die Erstattung für das laufende Jahr noch einmal erheblich höher ausfallen.

Im ersten Halbjahr 2016 allerdings fiel noch ein Konzernfehlbetrag von 3,9 Mio. Euro an, bei Umsätzen von 1,1 Mio. Euro. (Die Umsätze stammten wie gesagt fast ausschließlich von EOG.) Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) gab die Deutsche Rohstoff mit -3,0 Mio. Euro an. Das Eigenkapital legte zudem im Vergleich zu Ende 2015 moderat um 0,7 Mio. Euro auf 62,5 Mio. Euro zu, sodass die Eigenkapitalquote von 48,3% gegenüber 48,4% stieg. An liquiden Mitteln hielt die Deutsche Rohstoff 74,6 Mio. Euro nach zuvor 83,0 Mio. Euro.

Die Deutsche Rohstoff AG geht darüber hinaus davon aus, angesichts des erwarteten positiven Ergebnisses für das Gesamtjahr 2016 eine Dividende mindestens auf dem Niveau des vergangenen Jahres vorschlagen zu können.

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