Investment Case: Giyani Gold übernimmt gigantisches Manganprojekt in bester Lage

Das Projektgebiet von Giyani Gold in Botswana; Quelle: Giyani Gold

Das Projektgebiet von Giyani Gold in Botswana; Quelle: Giyani Gold

Diese Neuigkeiten lassen aufhorchen: Die kanadische Giyani Gold (WKN A1H6XZ / TSX-V WDG) hat sich den Zugriff auf ein riesiges Manganprojekt von 1,33 Mio. Hektar (!) in Botswana gesichert – und zwar ganz in der Nähe eines Projekts des Minenriesen Rio Tinto (WKN 852147). Was vielen Anlegern noch nicht bewusst sein dürfte: Auch Mangan ist ein wichtiger Bestandteil von Lithium-Ionen-Batterien, sodass damit zu rechnen ist, dass sich der Manganpreis über kurz oder lang ähnlich spektakulär entwickeln könnte wie der Lithiumpreis!

Dieser Deal bedeutet also eine Neuausrichtung für Giyani, die unserer Ansicht nach auch zu einer kompletten Neubewertung des Unternehmens führen könnte, wenn man erfolgreich im derzeit wohl „heißesten“ Marktsegment (Energiespeicherung / Batterien) überhaupt Fuß fassen kann.

Und mit der heutigen News hat dieser Prozess unserer Ansicht nach definitiv begonnen. Denn es handelt sich hier um ein Projekt von regionalem Ausmaß, das nicht nur eine historische Manganproduktion sowie die Manganmine Kgwakgwe Hill aufweist, sondern darüber hinaus auch Bohrkerne mit hohem Mangangehalt!

Hinzu kommt, dass die Lage des Projekts, an dem Giyani zwischen 88 und 95% Anteil erwerben kann, ausgezeichnet ist. Denn es befindet sich im Griqualand West Basin, das eine ganze Reihe Manganminen umfasst, die zusammen als Kalahari-Magnesiumfeld bezeichnet werden. Und dort liegen mehr als 50% der weltweiten Manganvorkommen.

Es sieht also so aus, als ob das Management von Giyani genau weiß, was es tut. Und das ist eigentlich kein Wunder, denn mit CEO und Chairman Duane Parnham zieht einer der renommiertesten – und erfolgreichsten – Rohstoffinvestoren und Firmenlenker Kanadas die Fäden bei Giyani.

Um nur ein Beispiel zu nennen: 2011 schrieb Herr Parnham mit UNX Energy eine gigantische Erfolgsstory. Denn UNX nahm den Handel mit einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 2 Mio. Dollar auf – wurde aber schon 18 Monate später für 730 Mio. Dollar übernommen! Hinzu kommt, dass Herr Durnham über ausgezeichnete Beziehungen in Afrika verfügt, auch in Namibia und Südafrika erfolgreiche Deals abschließen konnte.

Und dass Herr Parnham genau weiß, wo er mit Giyani hin will, zeigt auch, dass er erst vor Kurzem den äußerst angesehen Spezialisten John Petersen an Bord holen konnte, der als globaler Vordenker auf dem Gebiet Energiespeicherung gilt. Dessen umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Energierohstoffen (Lithium, Kobalt, Mangan) sowie fortschrittlichen Batterietechnologien und auf dem Gebiet der Energiespeicherung dürften für Giyani von großer Bedeutung sein.

Und unserer Ansicht nach deutet sich mit der Verpflichtung von Herrn Petersen an, dass mit dem Erwerb des riesigen Manganprojekts die Neuausrichtung von Giyani noch lange nicht zu Ende ist, sondern die Übernahme weiterer Projekte aus dem Bereich der für die Batterieherstellung nötigen Metalle zu erwarten ist. Dazu passt auch ein Absatz aus der heutigen Pressemitteilung des Unternehmens:

„Obwohl es keine Garantie gibt, verfolgt Giyani eine Anzahl weiterer Möglichkeiten durch Anträge, Joint Ventures oder direkten Erwerb. Diese Möglichkeiten werden Giyanis Präsenz durch Schaffung eines Metallunternehmens drastisch erhöhen, das die Batteriebranche mit Rohmaterial versorgen wird.“

Alles in Allem sehen wir bei Giyani Gold (WKN A1H6XZ / TSX-V WDG) deshalb sehr gute Chancen auf eine anhaltende Fortsetzung des Kursanstiegs des vergangenen Jahres. Zumal auch die Aktienstruktur vielversprechend ist. Denn Giyani Gold hat aktuell rund 67 Mio. Aktien ausstehend, von denen Herr Parnham allein 22% hält. Das ist eine ungewöhnlich hohe Insiderbeteiligung und ein unbedingter Vertrauensbeweis des Managements, da man in erheblichem Umfang eigenes Geld in die Gesellschaft investiert hat.

Abgesehen davon hält Giyani zurzeit noch eine Beteiligung an dem riesigen, südafrikanischen Goldprojekt Rock Island. Man prüft aktuell noch verschiedene Möglichkeiten für dieses Projekt, wobei auch ein Verkauf nicht ausgeschlossen ist. Letzteres erscheint uns nicht strategisch klug, denn die Veräußerung von Rock Island könnte dem Unternehmen Geld in die Kassen spülen, das man wiederum zum Kauf weiterer Lithium-, Kobalt- oder Manganprojekte einsetzen könnte…

Giyani ist sicherlich noch in einem frühen Stadium der Neuausrichtung auf den Markt für Batteriemetalle, was wie bei Explorern üblich, nicht unerhebliche Risiken birgt. Doch dieses frühe Stadium ist unserer Ansicht nach gleichzeitig auch eine große Chance, von der weiteren Entwicklung des Unternehmens und der Erfahrung und Expertise von Herrn Parnham profitieren zu können!

 

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