Aussichtsreiche Polymerforschung: Universität Bayreuth setzt auf Halloysit-Produkt von I-Minerals Inc.

Das Bovill-Projekt von I-Minerals; Quelle: I-Minerals Inc.

Das Bovill-Projekt von I-Minerals; Quelle: I-Minerals Inc.

Eine sehr interessante Entwicklung meldet aktuell der angehende Mineralproduzent I-Minerals Inc. (WKNA0LG9N / TSX-V IMA). Denn die Universität Bayreuth, bzw. deren Fachabteilung für Polymere Werkstoffe, testet den Einsatz von I-Minerals Produkt HALLOPURE als „funktionellen Füllstoff in Polymerwerkstoffen“.

Bayreuth ist die in Deutschland führende Einrichtung auf dem Sektor der Polymerforschung und wie das Unternehmen berichtet, ist HALLOPURE ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen der Forscher, neue Polymerwerkstoffe mit verbesserten Eigenschaften – größerer Stärke, niedrigerem Gewicht und erhöhter Hitzebeständigkeit – zu entwickeln.

Das sind gute Neuigkeiten für das Unternehmen, denn I-Minerals sieht gute Wachstumschancen für den Halloysit-Markt, wofür nach Ansicht des Managements vor allem ein steigender Einsatz des natürlichen Nanotechmaterials im Bereich Polymere entscheidend ist! (Unternehmenspräsentation November 2016, S.8)

Da trifft es sich gut, dass die Bayreuther Forscher nach Prüfung verschiedener Halloysit-Proben verschiedener, weltweiter Herkunft zu dem Ergebnis kamen, dass insbesondere das HALLOPURE-Material von I-Minerals einen wesentlichen Anteil an der verbesserten Eigenschaft der Polymere hatte. Das bestätigte auch Prof. Dr. Altstädt, Leiter der Abteilung Polymere Werkstoffe, der erklärte, dass es sich bei HALLOPURE um einen „wertvollen Füllstoff für die unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte und die polymerbasierten Produktinnovationen“ seiner Abteilung handele.

Das in Bayreuth eingesetzte HALLOPURE stammt übrigens aus dem Halloysit-Portfolio der DURTEC GmbH aus Neubrandenburg, wo mit Dr. Joachim Schomburg, einer der führenden Experten auf dem Bereich der technischen Mineralogie tätig ist. Wir hatten vor Kurzem Gelegenheit, mit dem Experten zu sprechen – auch zum Thema Halloysit-Verwendung in Polymeren:

Mit HALLOPURE können die Forscher in Bayreuth die Eigenschaften sowohl thermoplastischer als auch duromerer (können nach Aushärtung nicht mehr verändert werden) Polymere verändern. Die Fachabteilung für Polymere Werkstoffe arbeitet unter Leitung von Prof. Altstädt in öffentlich finanzierten Projekten, zusammen mit angesehenen Industriepartnern, mit diesen Halloysiten an innovativen Produkten für unterschiedlichste Anwendungsgebiete. Die hauptsächlichen Ziele sind dabei die „Verringerung des Wärmeausdehnungskoeffizienten, die Verbesserung mechanischer Eigenschaften sowie verbesserte brandhemmende Eigenschaften der einzelnen Polymere“.

Tom Conway, CEO von I-Minerals Inc., weist zudem darauf hin, dass das aspect-ratio (das Verhältnis von Länge und Breite) von HALLOPURE und die absolute Größe der Halloysite-Nanoröhren dieses Material zum bevorzugten Halloysit-Produkt für viele Anwendungen machen. Und da qualitativ hochwertige Halloysit-Vorkommen selten sind, zeigt Herr Conway sich überzeugt, dass I-Minerals gut positioniert ist, um zu einem kostengünstigen Produzenten hochwertiger Halloysite zu werden.

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