Trotz Einbruch nach US-Wahl: Gold zum ersten Mal seit 2012 mit Jahresgewinn

Goldbarren; Foto: Aureus Mining

Goldbarren; Foto: Aureus Mining

Wenn man die schwache Entwicklung der letzten Wochen des Jahres 2016 betrachtet und noch den Einbruch nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten vor Augen hat, könnte man fast vergessen, das Gold im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2012 einen Anstieg verbucht hat.

Zwar fiel der Goldpreis auch am letzten Handelstag des alten Jahres, doch könnte zumindest der Abwärtstrend seit der US-Wahl gestoppt sein. Gold beendete so das Jahr 2016 insgesamt mit einem Anstieg von mehr als 8%, nachdem der Preis für das gelbe Metall Ende 2015 bis an ein Sechsjahrestief heran gefallen war. Nach einem starken Anstieg des Goldpreises zu Jahresbeginn gewannen allerdings im zweiten Halbjahr die Bären die Oberhand und Gold gab mehr als 16% ab, nachdem Anfang Juni ein Intraday-Hoch von 1.377 USD pro Unze erreicht wurde.

Dennoch: 2016 verzeichnete Gold den ersten Jahresgewinn seit 2012. Im Schnitt kostete eine Unze des Edelmetalls im vergangenen Jahr 1.247 USD pro Unze, was ein deutliches Plus im Vergleich zu den 1.160 USD aus dem Jahr 2015 bedeutete. 2012 allerdings kostete eine Unze Gold im Schnitt noch 1.689 USD pro Unze…

Nach den US-Wahlen am 8. November kam Gold gewaltig unter Druck, da die Anleger ihr Kapital abzogen und dieses stattdessen in Aktien investierten. Zwar erreichte der Dow Jones nie ganz die Marke von 20.000 Punkten, er verbuchte aber dennoch mit 13,4% den stärksten Anstieg seit drei Jahren. Auch der breiter gefasste S&P 500 lief besser als Gold, auch wenn das Plus mit 9,5% nicht wesentlich höher ausfiel.

Die Experten von Baker Steel Capital Markets, die unter anderem den Baker Steel Precious Metals Fund verwalten, glauben allerdings, dass die Nachfrage nach Gold als Sicherem Hafen 2017 auf Grund der zahlreichen geopolitischen Unsicherheiten – insbesondere auch in Bezug auf die EU – steigen dürfte. Gleichzeitig rechnen sie damit, dass die von US-Präsident Trump angekündigten wirtschaftlichen Maßnahmen dazu führen werden, dass der US-Dollar strukturelle Schwäche zeigen und seinen Höhenflug nicht fortsetzen wird. Auch das wäre positiv für den Goldpreis.

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