First Graphite – Produktionskapazität der Graphenzellen steigt um über 150%!

Graphenproduktionszelle; Foto: First Graphite

Erst im September 2016 hatte die australische First Graphite (WKN A2ABY7 / ASX FGR) die Inbetriebnahme ihrer Graphenproduktionszelle gemeldet. Dem Unternehmen war dieser Durchbruch – Entwicklung vom Laborversuch bis zum kommerziellen Verfahren – innerhalb nur weniger Monate gelungen. Nun der nächste Paukenschlag: Wie First Graphite heute bekannt gibt, ist es gelungen, die Produktionskapazität dieser Zellen um mehr als 150% zu erhöhen!

Bislang wurde für diese erste Graphenproduktionszelle eine mögliche Jahresproduktion von ca. 5 Tonnen veranschlagt. Es gibt zwar noch keinen festen Endmarkt für Graphenprodukte doch liegt der Marktpreis für Graphen aus China, das für den Batteriemarkt bestimmt ist, laut First Graphite bei 100 bis 150 USD pro Kilogramm, was 100.000 bis 150.000 USD pro Tonne (!) entsprechen würde. Das bedeutet: selbst mit der anfänglichen Produktionsrate könnte allein die erste Produktionszelle von First Graphite bereits Verkaufszahlen in der Größenordnung von 1 Mio. AUD pro Jahr generieren. Da die Investitionen in Geräte, Einrichtungskosten und Forschung vergleichsweise bescheiden waren und die Herstellungskosten dieser Zelle bei unter 50.000 AUD lagen, wäre dies ein hoch profitables Geschäft für First Graphite!

Erstrecht natürlich mit einer optimierten Graphenproduktionszelle, mit einer mehr als verdoppelten Kapazität von bis zu 13 Tonnen Graphen pro Jahr! (In einigen Tests wurde sogar eine Steigerung der Kapazität um bis zu 300% erreicht.) Denn dann könnte jede einzelne Zelle, so First Graphite Verkaufszahlen in der Größenordnung von 2 Mio. AUD pro Jahr erzielen! Und das Unternehmen kann die Zahl der Produktionszellen je nach Graphennachfrage – wobei ein deutlicher Anstieg zu erwarten ist – einfach erhöhen.

Und auch die Vereinbarung mit dem Rohstoffhändler und Spezialvermarkter von Bergbauprodukten Traxys ergibt im Zusammenhang mit dieser Ausweitung der Graphenproduktionskapazität noch mehr Sinn, da die Notwendigkeit zur Erschließung internationaler Märkte damit ebenfalls steigt. Laut First Graphite arbeitet man schon jetzt eng mit Traxys zusammen, um potenzielle Käufer zu identifizieren und Verkaufsabkommen abzuschließen. Die Partner erwarten zum Beispiel bereits in absehbarer Zeit Rückmeldung einer Reihe potenziellet Kunden, denen man bereits in den vergangenen Monaten Graphenproben zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hatte.

First Graphite geht davon aus, dass die ersten Anwendungen, in denen das Graphen des Unternehmens verwendet wird, im Bereich der Polymere zu finden sein dürften. Das Unternehmen rechnet vorsichtig damit, bereits innerhalb der kommenden Monate – lange vor Jahresende jedenfalls – die ersten Aufträge zu erhalten. Das wäre dann ein weiterer, wichtiger Meilenstein für die kleine, australische Gesellschaft!

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