First Graphite setzt auf die Energiespeichertechnologie der Zukunft

Graphenproduktion; Foto: First Graphite

Vor einiger Zeit hatten wir berichtet, dass First Graphite (WKN A2ABY7 / ASX FGR) eine Kooperation mit der Swinburne University of Technology (SUT) aus Melbourne (Australien) eingegangen war. Die dortigen Forscher arbeiten an einem neuen Akku für kleine Geräte, die bisher AA-Batterien benötigen. Der Superkondensator hinter der neuen Batterie basiert auf Graphenoxid-Bestandteilen. Dies ist für First Graphite von besonderer Bedeutung, da man die entsprechenden Rohstoffe in Sri Lanka fördert.

Eine Due Diligence sollte prüfen, ob die neuen Batterien tatsächlich so gut sind und am Markt bestehen können. Die jetzt vorliegenden Resultate dürften nicht nur ein leichtes Grinsen bei den Verantwortlichen von First Graphite hervorrufen. Denn die sehr guten Leistungen der neuen Batterien im Vergleich zu herkömmlichen Batterien haben sich bestätigt.

So gibt es eine 10 Mal bessere Energiedichte, da man eine Technologie nutzt, die auf Nanoporen und Graphen basiert. Außerdem soll die Aufladung bis zu 10.000 Mal schneller erfolgen. Die neuen Batterien werden in wenigen Sekunden aufgeladen, bei den herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien dauert die Ladezeit bis zu vier Stunden. Zudem sind die neuen Batterien äußerst dünn und leicht.

Auch die Ladezyklen sind sehr unterschiedlich. Geben die alten Batterien meist nach höchstens 1.000 Ladezyklen den Geist auf, so sind mit den neuen Batterien auch 10.000 Ladezyklen kein Problem. Entsprechend steigt die Betriebsdauer auf zehn bis 15 Jahre an. Konventionelle Batterien sind nach zwei Jahren häufig nicht mehr nutzbar. Auch die Entsorgung wird einfacher. Es gibt keine besonderen Vorschriften, da die Batterien umweltfreundlich sind. Hier gibt es somit einen weiteren Gegensatz zu den bisher genutzten Batterien.

Nicht ganz unwichtig ist auch, dass die neuen Speichermedien äußerst flexibel und vielfältig integrierbar sind. Damit ist ihre Nutzung in einer Vielzahl von Geräten möglich. Einen Nachteil haben die Batterien aber noch. Die Aufladung ist bisher kostenintensiver als bei herkömmlichen Geräten. Doch daran arbeitet man. Hier soll es später sogar Kostenvorteile für die neue Alternative geben.

Diese gelungene Due Diligence macht klar, dass die Technologie hinter dem Superkondensator von Swinburne ausgereift ist. Sie führt zugleich zu zwei Konsequenzen. Einerseits wird man sofort einen Prototypen entwickeln, um das Testmarketing zu starten. Andererseits erhöht First Graphite seine Beteiligung an der globalen Lizenz von 60 Prozent auf 70 Prozent. Im Gegenzug werden die Optionsbedingungen restrukturiert. Die letzte Tranche wird von 5 Millionen auf 7,5 Millionen erhöht. Auch steigt der Ausübungspreis an, gleichzeitig verlängert sich die Laufzeit.

Craig McGuckin, Managing Director von First Graphite, freut sich auf die Entwicklung des ersten Batterieprototypen: „Wenn sie so gut ist, wie wir es glauben und wir bestätigen können, dass sie im großen Maßstab produziert werden kann, dann wird dies die Energiespeichertechnologie der Zukunft sein.“

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