Almonty – „Die Wende ist geschafft“

Luftansicht des Tagebaus auf der Los Santos-Mine; Foto: Almonty Industries

Mit den aktuellen Zahlen von Almonty Industries (WKN A1JSSD / TSX-V AII) zeigt sich CEO Lewis Black sehr zufrieden. Aus seiner Sicht hat Almonty im operativen Bereich damit die Wende geschafft.

Wenn man sich zunächst jedoch die Umsatzzahlen von Almonty ansieht, kann man dies noch nicht erkennen. Im zweiten Quartal, das am 31. März endete, macht Almonty einen Umsatz von 10,17 Millionen CAD. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz bei 10,38 Millionen CAD. Auf Halbjahresbasis sinkt der Umsatz des Wolframproduzenten von 18,56 Millionen CAD auf 17,23 Millionen CAD.

Doch schon die Kosten für die Bergbauproduktion zeigen ein anderes Bild. Diese reduzieren sich im abgelaufenen Quartal von 10,91 Millionen CAD auf 9,22 Millionen CAD. Im ersten Halbjahr verringern sich diese Kosten von 19,59 Millionen CAD auf 16,17 Millionen CAD. Abschreibungen belasten die Zahlen im zweiten Quartal mit 1,55 Millionen CAD (Vorjahr: 3,08 Millionen CAD). In den ersten sechs Monaten sinkt diese Position von 5,1 Millionen CAD auf 2,49 Millionen CAD.

Unterm Strich meldet Almonty, an der die Deutsche Rohstoff (WKN A0XYG7) mit 10,3 Prozent beteiligt ist, somit für das zweite Quartal einen Verlust aus dem Bergbaugeschäft von 0,6 Millionen CAD. Ein Jahr zuvor lag das Minus noch bei 3,61 Millionen CAD. Auch die Halbjahreszahlen verbessern sich deutlich. Das Minus reduziert sich von 6,13 Millionen CAD auf 1,98 Millionen CAD.

Netto sinkt der Verlust von Almonty auf Quartalsbasis von 4,48 Millionen CAD auf 3,5 Millionen CAD. Das Minus im ersten Halbjahr verringert sich von 9,71 Millionen CAD auf 8,05 Millionen CAD. Je Aktie sinkt der Verlust somit im zweiten Quartal von 0,05 CAD auf 0,03 CAD. Für das erste Halbjahr liegt das Minus je Almonty-Papier bei 0,07 CAD (Vorjahr: -0,11 CAD).

Der Cashflow aus den operativen Arbeiten erhöht sich von -0,63 Millionen CAD auf +2,0 Millionen CAD im zweiten Quartal. Dies untermauert die Worte von Black, dass die Wende erreicht wurde. Vor allem die fixen Preiskontrakte für einen Großteil der Produktion, die seit dem 1. Februar in Kraft sind, haben für das verbesserte Ergebnis gesorgt. Inzwischen werden mehr als 80 Prozent der Produktion mit derartigen Verträgen abgesichert. Damit macht man sich unabhängiger von den Rohstoffpreisschwankungen, Risiken werden verringert.

CEO Black geht davon aus, dass der positive Trend beim EBITDA im weiteren Jahresverlauf anhalten wird. Höhere Preise für Wolfram und verbesserte Produktionsbedingungen auf den Minen von Los Santos und Panasqueira stützen diese Aussage.

Einen genaueren Blick will Black auf die Bilanz werfen, diese soll gestärkt werden. Zuletzt hat man bereits Darlehen in Aktien umwandeln können. Ziel von Almonty-Chef Black ist es, die Verschuldung noch im laufenden Jahr auf unter 32 Millionen Dollar zu drücken. Der CEO will zudem die allgemeinen Kosten weiter reduzieren.

 

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