European Lithium – Erwartungen werden deutlich übertroffen

Untertage in der Wolfsberg-Mine; Foto: European Lithium

Die Arbeiten auf dem Wolfsberg-Projekt von European Lithium (WKN A2AR9A / ASX EUR) in Österreich machen weitere Fortschritte. Ende Mai hatte die australische Gesellschaft gute Bohrergebnisse von einem Tiefenbohrprogramm gemeldet. Jetzt gibt es Daten von oberflächennahen Arealen aus der Zone 2, die ebenfalls aufhorchen lassen.

Dort sollen insgesamt neun Bohrungen im südlichen Bereich durchgeführt werden. Die Diamantbohrungen sollen insgesamt 1.750 Meter umfassen. Zudem ist ein Grabenprogramm über 300 Meter geplant.

Zwei der geplanten Bohrungen wurden jüngst beendet, ihre Ergebnisse liegen über den Erwartungen. Auf Loch P15-5 finden sich eine Reihe von Abschnitten mit Pegmatit. Aus Pegmatit kann in der Folge Lithium gewonnen werden. Das Highlight dieser Bohrung liegt ab 132,1 Meter, dort findet sich eine 3,5 Meter mächtige Schicht. Doch schon im Bereich ab 22 Meter finden sich insgesamt sieben entsprechende Schichten, die jedoch nicht so mächtig sind. Bei 55 Metern ist der Pegmatit-Bereich 1,09 Meter mächtig, bei 72 Meter hat er eine Mächtigkeit von 1,54 Metern.

Vielleicht noch etwas positiver sind die Daten von Loch P15-6. Hier gibt es erste kleinere Pegmatit-Funde bei 31 Meter, spannend wird es in einer Tiefe von 86,4 Metern. Die dortige Pegmatit-Schicht ist 1,44 Meter mächtig. Bei 106 Meter wird es richtig interessant, dort kommt die Schicht auf 5,38 Meter. Eine ähnlich gute Stelle ergibt sich bei 186,8 Meter. Gemessen werden in diesem Bereich 4,52 Meter Pegmatit. Auch bei 196,3 Meter gibt es noch einen kleinen Fund. Insgesamt werden in dieser Bohrung 18 Funde von Pegmatit bestätigt. Die Bohrkerne beider Löcher werden nun weiter untersucht. Wie hoch der Lithiumgehalt darin ist, dürfte bis Mitte Juni klar sein.

Das lässt aufhorchen und stellt Steve Kesler, CEO von European Lithium sehr zufrieden. Die Mächtigkeit der Pegmatit-Bereich hat ihn überrascht und übertrifft seine Erwartungen. In den Pegmatiten finden sich Spodumen mit vielen großen Kristallen. Für Kesler ist damit klar, dass es auf der Zone 2 ein ausgezeichnetes Explorationspotenzial gibt. In den kommenden Wochen soll das erste Programm abgeschlossen sein.

Die Bohrdaten fließen dann in eine neue Ressourcenschätzung ein, die bald publiziert werden dürfte. Auch eine vorläufige Machbarkeitsstudie für das österreichische Projekt ist in Arbeit. Die Finanzierung dieser und der weiteren Arbeiten ist in vollem Gange. Einen ersten Teilerfolg meldeten die Australier in dieser Woche. Mittels einer Finanzierungsrunde hat man 1,1 Millionen Australische Dollar ins Unternehmen geholt. Vor allem Investoren aus Europa haben sich daran beteiligt. Weitere Finanzierungsrunden könnten schon bald anstehen.

 

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