Gold könnte vor nächstem Anstieg 1.300 USD testen

Goldbarren

Eine Unze Feingold; Bildquelle: Osisko Mining

Nach Ansicht der Analysten von TD Securities könnte der Goldpreis bis auf die Marke von 1.300 USD pro Unze zurückfallen, bevor er später im Jahr wieder Richtung 1.350 USD steigt. Vor allem das nächste Offenmarktausschusstreffen der Fed belaste kurzfristig, so die Experten. Und darauf würden sich die Märkte im Moment vor allem konzentrieren.

Angesichts des positiven Ausblicks für die US-Wirtschaft von Fed-Chef Jerome Powell und immer stärkerer Spekulationen über vier Zinserhöhungen dieses Jahr, wäre man nicht überrascht, so TDS weiter, sollte Gold das untere Ende der aktuellen Handelsspanne testen.

Allerdings, darauf wies der Bericht der Analysten ausdrücklich hin, handele es sich hier nur um eine vorübergehende, kurzfristige Schwäche, da die protektionistischen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump Gold langfristig positive Auswirkungen auf den Goldpreis haben würden. Auch die in den USA immer noch hinter den Erwartungen zurückbleibende Inflation könne den Goldpreis stützen, so TD Securities.

Denn obwohl die Inflation zuletzt wohl gestiegen sei, sei sie über einen längeren Zeitraum deutlich unter dem angestrebten Wert geblieben, sodass TDS nun damit rechnet, dass die Fed die Realzinsen aggressive anheben will. Deshalb hätten Vermögensverwalter gezögert, ihr Engagement bei dem gelben Metall zu reduzieren. Sollte die Fed nun doch nicht aufs Tempo drücken, glauben die Analysten, dass Gold im zweiten Halbjahr 2018 wieder über die Marke von 1.350 USD pro Unze steigen könnte.

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