Elon Musk zum Trotz – Der Kobaltengpass wird kommen

Kobaltprobe; Foto: King’s Bay Gold

Die Kobaltbullen können beruhigt sein: Trotz der jüngsten Aussagen von Tesla-Chef Elon Musk sieht es so aus, als gebe es kein Entrinnen von dem Angebotsengpass, der auf Grund des bevorstehenden und bereits angelaufenen Booms der Elektromobilität droht.

In der kontrovers diskutierten Konferenz zu den Zahlen des Elektroautobauers wollte Musk unter anderem über die sinkende Abhängigkeit Teslas von Kobalt sprechen. Das Unternehmen habe die Verwendung des mittlerweile teuren Metalls in seinen Batterien erheblich gesenkt und wolle damit fortfahren, so Musk.

Diesem Beispiel könnten auch andere Hersteller folgen, sicherlich. Doch nach Ansicht der Analysten von Benchmark Mineral Intelligence wird sich auf Jahre hinaus nichts an der übergeordneten Situation ändern, dass am Kobaltmarkt ein Engpass droht. Der Anstieg der Elektromobilproduktion werde deutlich stärker ausfallen als die Senkung des Kobaltanteils an den verwendeten Batterien. Dort sei das Limit bereits fast erreicht, zeigt sich Benchmark Mineral Intelligence überzeugt.

Tesla habe schon immer eine Batterie mit einem deutlich niedrigeren Kobaltgehalte verwendet als der größte Teil der Konkurrenz und die Bemühungen zur Reduzierung hätten schon vor längerer Zeit begonnen – vor dem jüngsten, steilen Anstieg des Kobaltpreises. Tesla verwende dennoch immer noch rund 4,5 Kilogramm Kobalt pro Fahrzeug, schätzen die Experten, und es gebe wenig Raum für eine weitere Absenkung.

Auch der Rest der Branche arbeite daran, den Kobaltanteil der eingesetzten Batterien zu senken, doch das werde sich erst ab 2022 auswirken, hieß es weiter. Auf Sicht der kommenden zehn Jahre sieht Benchmark Mineral Intelligence zudem kaum Aussichten darauf, dass Batterien mit Kobaltanteil durch andere Technologien ersetzt würden. Der Kobaltbedarf werde steigen und damit auch die Abhängigkeit vom größten Produzenten des Metalls, der Demokratischen Republik Kongo (DRK).

Im Umkehrschluss bedeutet das unserer Ansicht nach, dass die Aussichten für Explorationsunternehmen, die sich auf Kobalt spezialisiert haben und außerhalb der DRK tätig sind, nach wie vor ausgezeichnet sind. Hier auf GOLDINVEST.de berichten wir zum Beispiel über Explorex Resources (WKN A2H5T7 / CSE EX), M2 Cobalt (A2H8WQ / TSX-V MC) und Pacific Rim Cobalt (WKN A2JSSL / CSE BOLT).

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