Aktuelle Daten: China hat im August offenbar noch einmal 16 Tonnen Gold gekauft

Goldbarren

Goldbarren; Foto: Veris Gold

Die neuesten Daten zu den chinesischen Währungsreserven deuten darauf hin, dass die Zentralbank der Volksrepublik im August weitere 16 Tonnen Gold erwarb, erklären Experten.

In einem Bericht zu den Währungsreserven Chinas hieß es unter anderem, dass der Wert der darin enthaltenen Goldbestände zu Ende August auf 61,8 Mrd. Dollar gestiegen sei. Ende Juli wurde dieser Wert noch mit 59,24 Mrd. Dollar angegeben.

Die Analysten der Commerzbank haben daraus errechnet, dass, basierend auf dem Goldpreis von Ende Juli und Ende August, die People’s Bank of China im vergangenen Monat weitere 16 Tonnen des gelben Metalls erworben haben dürfte. Im Juli hatte die PBOC Commerzbank und UBS zufolge bereits 19 Tonnen Gold gekauft.

Mitte Juli hatte China zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder offizielle Angaben zu seinen Goldbeständen gemacht und diese mit 1.658 Tonnen beziffert. Das ist ein Anstieg von fast 60% im Vergleich zum letzten Mal, als das Land 2009 seine Goldreserven gemeldet hatte.

Nun hat die chinesische Zentralbank den zweiten Monat in Folge ein Update vorgelegt, seitdem die Behörden erklärten, man werde sich an das Berichtssystem des Internationalen Währungsfonds zu staatlichen Währungsreserven halten.

Es war allgemein angenommen worden, dass China in den vergangenen Jahren Gold gekauft hatte, doch erst als die PBOC ihre Reserven Mitte Juli offiziell bekannt gab, erhielten die Märkte dafür die Bestätigung, erläuterten die Analysten der UBS. Der starke Anstieg der Goldreserven deute zudem darauf hin, dass die Käufe über einen längeren Zeitraum erfolgten, obwohl die Daten über deren genauen Zeitpunkt keine Angaben enthielten, so die Experten weiter. Das neue Meldesystem biete nun zumindest etwas mehr Transparenz.

Nach Ansicht der UBS ist der Anstieg der chinesischen Goldreserven positiv für den Goldmarkt. Er bestätige, dass die Zentralbank Gold weiterhin als wertvolles Asset betrachte. Noch interessanter sei dabei, dass der Dollarwert der Goldbestände Chinas im August stieg, obwohl die Währungsreserven insgesamt um 93,6 Mrd. Dollar zurückgegangen seien. Die PBOC hatte stark in das Geschehen an den Aktienmärkten eingegriffen, um zu verhindern, dass der Yuan weiter an Wert verliert, nachdem man ihn zuvor bereits abgewertet hatte.

Normalerweise hätte man annehmen können, dass die Zentralbank unter diesen Umständen eher auf Liquidität bzw. liquide Assets setze, doch seien die Goldkäufe offenbar unabhängig davon weitergelaufen, so die UBS.

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