Sona Resources, Elizabeth auf der Goldspur

Sonstiges - Gold Feinunze

Gold Feinunze

Neue Bohrergebnisse zeigen, dass bei Sona Resources so einiges im Boden liegen könnte. Der jüngste Kursrückgang kann dabei als Chance gesehen werden.

Insgesamt drei Liegenschaften gehören zum Portfolio des Junior-Explorers Sona Resources (WKN: A1CSMM): das Montgolfier-Projekt im kanadischen Quebec sowie die benachbarten Projekte von Blackdome und Elizabeth in British Columbia. Diese befinden sich rund 250 Kilometer nördlich von Vancouver und werden derzeit sehr intensiv bearbeitet.

Aktuell sorgen einige Bohrergebnisse der Elizabeth-Liegenschaft für Aufsehen am Markt. Die Daten für 25 Löcher des letztjährigen Bohrprogramms liegen vor. Das Spitzenergebnis kommt von Bohrloch E10-67. Dort werden in 118,5 Metern Tiefe über einen Meter hinweg 254,4 Gramm Gold je Tonne Gestein gefunden. Über 2,5 Meter kommt man in dieser Tiefe auf 109,5 Gramm Gold je Tonne. Loch E10-52 kommt in einer Tiefe von 51,9 Meter über 0,9 Meter auf 134,9 Gramm Gold je Tonne. Bei der Bohrung E10-59 werden über ebenfalls 0,9 Meter 57,5 Gramm Gold je Tonne gemessen. Die Aufzählung lässt sich fortsetzen, wenn auch meist nur im einstelligen Grammbereich. Sie zeigt jedoch das Potenzial des Areals auf. Studien aus 2009 zeigen auf, dass dort 206.000 Unzen Gold in der Kategorie geschlussfolgert lagern. Dabei sind die aktuellen Ergebnisse jedoch nicht eingeflossen. Hier könnte es also bald eine neue Schätzung geben. Geplant ist ein Update für den Herbst.

Dabei ist Elizabeth das bisher weniger erschlossene Gebiet, das daher noch viele Überraschungen bieten kann. Genauer untersucht ist das Blackdome-Areal. Hier gibt es eine ausgezeichnete Infrastruktur sowie eine Produktionsanlage, die täglich 200 Tonnen Gestein verarbeiten kann. Nach jüngsten Untersuchungen liegen unter Blackdome 52.600 Unzen Gold in der Kategorie „angezeigt“ sowie 25.900 Unzen Gold der Kategorie „geschlussfolgert“. Das sind keine großen Mengen. Legt man die Arbeiten auf Blackdome und Elizabeth jedoch zusammen, kann man Synergien gewinnen und ganz andere Ergebnisse vorweisen. Entsprechende Überlegungen gibt es in der Unternehmensführung.

Wenn die operativen Arbeiten auf Elizabeth und Blackdome zusammengelegt werden, kann die Verarbeitungsanlage für beide Areale genutzt werden. Nach konservativen Schätzungen können dann jährlich rund 23.500 Unzen Gold gefördert werden. Die Produktionskosten werden bei 686 Dollar gesehen. In den Modellberechnungen wird zudem ein Goldpreis von 950 Dollar je Unzen zugrunde gelegt, was bei den aktuellen Preisen mehr als konservativ ist. Das Modell berücksichtigt jedoch, dass die Gold-Mengenschätzungen nicht in den höchsten Kategorien angesiedelt sind und daher ein gewisser Unsicherheitsfaktor einberechnet werden muss.

Sona-Vorstand Nick Ferris geht in seinen Überlegungen jedoch noch weiter. Er erwartet weitere Ressourcenerhöhungen auf Elizabeth. Das könnte eine vergrößerte Verarbeitungsanlage nach sich ziehen. Eine Kapazität von 300 bzw. 600 Tonnen wird in Aussicht gestellt. Auch bei den Ressourcenschätzungen sieht er noch eine Menge Luft. Eine Million Unzen scheinen machbar, doch auch zwei Millionen Unzen scheinen nicht ausgeschlossen zu sein.

Am Jahresanfang kostete eine Aktie von Sona Resources nach einer wahren Kursrallye 1,65 CAD. Nach dem deutlichen Kursplus kam es zu einer Konsolidierung, der Wert fiel auf 1,00 CAD zurück. Inzwischen erholt sich das Papier, der jüngste Schlusskurs liegt bei 1,18 CAD.

Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen und GOLDINVEST.de und seine Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen GOLDINVEST.de und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis. Wir weisen darauf hin, dass Autoren und Mitarbeiter von GOLDINVEST.de Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht.

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